with the sound of music

Hallo Leute!!

Auf meiner ersten Homepage wurde des Öfteren kritisiert, dass ich keine Informationen von mir preisgebe. Aus diesem Grund habe ich mich nun entschlossen, dem Abhilfe zu schaffen. Ab jetzt könnt ihr auf dieser Seite so ziemlich alles Wichtige über mich und mein Hobby lesen.

Angefangen hat alles ungefähr im Jahr 1979. In Urnäsch AR, in der Gemeinde, in der ich damals noch zur Schule ging, wurde ein Projekt zur Rettung der Dorfjugend gestartet. Es wurde eine 6-köpfige Schülergruppe gebildet, die von da an verschiedene Freizeitaktivitäten organisieren und aufgleisen sollte. Eine der Freizeitaktivitäten war nun, den Urnäschern alle zwei Wochen eine Discothek zur Verfügung zu stellen.

Wir bekamen von der Gemeinde einen Luftschutzkeller, den wir in liebevoller Kleinarbeit zu einer kleinen, aber feinen Disco umbauten. Ich habe sogar noch einige Fotos.

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Getauft haben wir das Lokal auf den Namen "Om de Egge". Und, kaum zu glauben, aber wir hatten Erfolg mit unserem Lokal und der Musik, die Danni Popp und ich auf den Plattentellern zusammen mixten. Dazu kam natürlich auch, dass wir den Preis für Eintritt und Getränke so niedrig halten konnten, dass es sich fast jeder leisten konnte, uns zu besuchen.

Leider hatten wir ab jetzt eben auch mit der negativen Seite des Erfolges zu kämpfen. Wir wurden des öfteren von Leuten besucht, die nichts anderes im Kopf hatten, als zu randalieren und alles kaputt zu machen. Die Konsequenz daraus war, dass wir von der Gemeinde Auflagen erhielten, die einen richtigen Discobetrieb nicht mehr erlaubten. Einige Zeit später mussten wir dann zusätzlich noch das alte Lokal verlassen und uns einen neuen Raum einrichten. Nun unter dem Namen "No Name", versuchten wir wieder an die alten Erfolge anzuknüpfen, was leider nicht mehr gelang. 1982 bin ich schliesslich ausgetreten. Darauf habe ich dann 1983 den nächsten DJ-Job in einer Urnäscher Disco-Bar angenommen. Der "Kronenkeller" war damals ab Mitternacht der Treffpunkt für alle Nachtschwärmer Urnäsch's. Und ich, als junger DJ, wurde so richtig in's kalte Wasser geworfen. Ich denke, jeder, der schon mal aufgelegt hat, weiss, von was ich spreche, wenn ich die Stilrichtungen aufzähle, die ich an so einem Abend bringen musste; Ländler, Schlager, Rock, Pop, Disco, und so weiter. Und wehe, wenn ich mal den Ländler vergessen habe!!!! Oder den Schlager!!!! Es war für mich bestimmt kein einfaches Jahr, aber letzendlich ich habe auch davon profitiert. Seitdem habe ich mich nämlich nie nur auf einen Stil konzentriert, sondern versucht, jedem Stil das Beste abzugewinnen und jeden Stil zu verwenden.

Ich habe dann nach einem Jahr im Kronenkeller meine Platten an den sprichwörtlichen Nagel gehängt.

In den 90ern habe ich dann jemanden kennengelernt, der schon in St.Gallen und Umgebung als DJ tätig war. Durch ihn ist mir plötzlich die Idee gekommen: Wieso versuchst du es nicht wieder mal!? Da ich in den Jahren, in denen ich nicht mehr aktiv war, immer noch fleissig Musik gesammelt habe, hatte ich den Grundstock an CD's für eine DJ-Karriere schon beisammen. Somit war die einzige Herausforderung einen Ort zu finden, an dem ich ausprobieren konnte, ob ich mit meinem Musikstil immer noch ankomme. Unter Mithilfe meines DJ-Kollegen habe ich also im 1996 meinen ersten DJ-Job seit wohl 12 Jahren angenommen. Beladen mit 2 Plastiksäcken voll CD's bin ich im "Ziegelpub" aufgetaucht und habe so meinen ersten Abend als Wiedereinsteiger-DJ verbracht. Leider war das "Ziegel" zu dem Zeitpunkt schon auf dem absteigenden Ast und für mich schaute nur gerade mal ein Gig heraus. Die nächste Station war dann im Jahr 1997 das "Frohsinn-Pub" in Wittenbach. Und von da an ging es eigentlich stetig bergauf. Nach einigen Stationen in der Umgebung von St.Gallen (Details unter Referenzen) konnte ich dann schon einen kleinen persönlichen Erfolg verbuchen. Mein erster Gig in St.Gallen!! Und erst noch im damaligen Kult Club "Negresco". Im "Negresco" wurde ich dann schnell Stamm-DJ und konnte mir dadurch auch einen Namen in anderen Lokalen machen.

Meine wohl aktivsten Jahre als DJ waren dann 1999 - 2001. Da ich von immer mehr Pub's und Clubs gebucht wurde, hatte ich damals bis zu 100 Gigs pro Jahr, und das als Hobby-DJ. Im Jahr 2000 kam dann für mich das absolute Highlight!! Ich wurde in's B-One Team aufgenommen!! Für mich war das B-One zu der Zeit einfach "der Club"! Im Unterschied zum "Backstage", in dem mich die Musik mehr zum Gähnen verführte, als zum tanzen, war die Atmosphäre und das Publikum einfach besser. Im ersten Jahr war ich einmal pro Monat im B-One, im zweiten Jahr wurde ich dann Resident-DJ. Der Samstagabend gehörte damals mir. Und ich muss schon sagen, das war eine absolut geile Zeit !!!

Dann im Jahr 2002, nach dem Aus im B-One, wollte oder musste ich mich ein wenig neu orientieren. Damals, mit Hilfe meiner ersten Homepage, habe ich angefangen für Hochzeiten, Geburtstage usw. aufzulegen. Da aber aller Anfang schwer ist, musste ich zu Beginn ein wenig beissen, aber mittlerweile hat sich das schon gut eingelebt. Ich komme heute wieder auf ca. 20 - 30 Gigs pro Jahr, was mir eigentlich reicht. Um auf die veränderten Rahmenbedingungen einzugehen, habe ich mir dann im 2004 mein erstes DJ-Equipment aus dem Hause Pioneer zugelegt.

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Die CD-Player "CDJ-1000" von Pioneer sind momentan wahrscheinlich das Beste, was es auf dem Markt für DJ's gibt. Sogar namhafte DJ's setzen auf diese fortschrittliche Technik, die ihnen die Möglichkeit gibt, mit CD's zu arbeiten, als ob es Platten wären. Und das Mischpult DJM-500 wird heute praktisch in allen Clubs verwendet.

Ende 2005 habe ich mir dann überlegt, ob sich die Anschaffung eines Laptop's lohnen würde. Nach langem Hin- und Her habe ich mir also den Toshiba Qosmio G20-155 gekauft.

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Der Grund für ein Laptop: Speziell an Anlässen wie einer Geburtstagsfeier oder einer Hochzeit wird manchmal so viel "gewünscht", dass ich immer mein gesamtes Sortiment dabei haben müsste. Leider fahre ich aber nur einen Subaru Impreza STI, und das heisst, ich kann also nur einen kleinen Teil meiner 2500 CD's verstauen. Andernfalls müsste ich mir schon einen LKW mieten und da ist der Laptop doch sicher um einiges handlicher, oder? Und da ich eh schon vor ein paar Jahren damit begonnen hatte, meine CD's auf MP3-Format zu rippen, war es eigentlich nur noch ein kurzer Schritt zum Laptop.

Der Grund für den Toshiba Qosmio G20-155: Ende 2005 gab es ausser ihm wohl noch keinen Laptop, der einen Harddisk von 240 GB hatte. Mittlerweile habe ich also so ca. 35000 Musiktitel im 192er MP3-Format dabei. Das reicht schätzungsweise ungefähr für einen Abend der 3 Monate dauert. Alles klar!?

So, da ich jetzt für den Moment so alles eingekauft habe, was ich benötige, kommen wir wieder zu den Parties: Seit dem Out im B-One habe ich nun schon an einigen Veranstaltungen aufgelegt. Angefangen bei Hochzeiten, über Geburtstage, Silvesterpartys, Grümpelis, und so weiter. Mal waren sie gut, mal waren sie weniger gut, mal waren sie sch***** und mal waren sie super. Zu denen, die für mich super waren, gehören sicher die zwei Ü-25 Partyschiffe auf der MS St.Gallen im Jahr 2006.

Fortsetzung folgt bestimmt!!!!!!!!!!